Erster Platz beim Akkordeon-Bundeswettbewerb

ButtonsbeatMusikalische Höchstleistung bei sommerlichen Höchsttemperaturen – dieses Herausforderung meisterten Leia Betting und  Alina Bröker (Akkordeonorchester Unna-Königsborn) gemeinsam mit Katharina Grundel (Musikschule Ascheberg) mit echter Professionalität. In Bruchsal gewann das Akkordeon-Trio beim Bundeswettbewerb des Deutschen Harmonika-Verbands den ersten Platz in seiner Altersgruppe.

Die drei Schützlinge von Ruslan Maximovski (Leiter des Akkordeon-Orchesters Unna-Königsborn) traten beim Bundeswettbewerb  als „ButtonsBeat“ an. Diesen Namen haben die jungen Musikerinnen sich selbst ausgedacht. Denn „Button“ bedeutet bekanntlich „Knopf“ –  und alle drei Mädchen spielen ein so genanntes Knopfakkordeon. Das junge Trio beherrscht dieses Instrument wie kaum ein anderes in seinem Alter. Die Erwartungen vor dem Bundeswettbewerb in Bruchsal waren entsprechend hoch – auch weil die drei die Qualifikation auf Landesebene schon ganz klar gewonnen hatten.

Aber ein Wettbewerb bringt natürlich immer ein wenig Nervosität mit sich. Von Lampenfieber war an dem entscheidenden Finaltag selbst bei Temperaturen über 30 Grad nichts zu sehen oder zu hören. Leia Betting (15 Jahre), Alina Bröker (12 Jahre) und  Katharina Grundel (13 Jahre) brillierten mit ihrem harmonischen Zusammenspiel und technischer Perfektion. „Vor Aufregung haben wir sonst schon mal zu schnell gespielt. Aber heute hat es super geklappt“, freuten sich die Drei nach ihrem Wettbewerbsbeitrag.

Die international besetzte Jury urteilte ebenfalls „Hervorragend“ und vergab mit 42 Punkten die höchste Punktzahl in dieser Altersgruppe. Das „ButtonsBeat“-Trio  freute sich  über  den 1. Platz und den Siegerpokal.

Ohne Talent ist ein solcher Erfolg selbstverständlich nicht möglich. „Noch wichtiger ist aber die Ausdauer und Disziplin beim Üben“,  sagt Ruslan Maximovski. „Meine Schüler sollen aber bei allem Ehrgeiz die Freude an der Musik behalten und diese auch ausstrahlen.“  Ruslan Maximovski, hat es erneut geschafft, Spaß und technisches Können in einem ausgewogenen Verhältnis zu vermitteln. Und das hat der Jury so gut gefallen, dass es die hervorragende Leistung der Schülerinnen belohnt hat.